Ein lautes „Drrriiing….driiiing“, hat mich um 7.30 aus dem Schlaf geholt. Leider schon Zeit um aufzustehen. Ich und Carmen haben uns zu zweit ein Dreierzimmer geteilt, da wir diese letzte Nacht in Winterthur im Hotel Etap verbracht haben. Das Zimmer war sehr hell und modern eingerichtet, inklusive Dusche, Toilette, Waschbecken, nicht zu vergessen einen tollen Flachbildschirm.

Um 8.00 ging es dann zu Fuss richtung BBW Winterthur, wo wir unsere Koffer abstellen durften. Leider hat uns Petrus heute ein Streich gespielt und liess es Regnen. Im Migros Restaurant assen wir dann alle zusammen Frühstuck. Es hat uns allen sehr gut geschmeckt.

Der nächste Termin war wieder um 9.15 bei der BBW Winterthur. Da trafen wir uns, um uns den Film „Modern Times“ mit Charlie Chaplin anzusehen. Danach bekamen wir den Auftrag, in Gruppen Fragen über den Film zu beantworten, welche in drei Themengebiete aufgeteilt waren. Technologie, Produktion und Arbeitnehmer.

Um 12.00 haben wir unsere Diskussionen und Unterhaltungen über unsere Woche beendet. Als Belohnung durften wir uns in den Aufenthaltsraum begehen und unseren heutigen Lunch geniessen.

Kurz darauf schlenderten wir zum Bahnhof, um 12.58 unser Zug richtung Samedan fährt.

Nach einer langen und anstrengenden Reise, sind wir sehr froh endlich zuhause angekommen zu sein, können jedoch ein sehr gutes Fazit über unsere diesjährige Studienwoche abgeben. Wir hatten alle viel Neues dazugelernt und hatten zusätzlich ziemlich viel Spass dabei.

Beste Grüsse von Nadine  und Lavinia

 

Leitfragen zum Film “Modern Times

Themenbereich Produktion:

Die Fliessbandfertigung hat die Fabrikation von Gütern grundsätzlich verändert.

  • Was ist der wirtschaftliche Nutzen der Fliessbandfertigung?
  • Wie wirkt sich die Arbeitsteilung und Spezialisierung auf die  Mitarbeiter aus?
  • Was kann ein Betrieb gegen diese Auswirkungen unternehmen?
Themenbereich Arbeitnehmer:

Im Film fällt eine Flagge von einem Lastwagen. Charles Chaplin nimmt die Flagge auf, gerät in eine Kundgebung und wird anschliessend verhaftet.

  • Welche Farbe hatte die Flagge sehr wahrscheinlich? Welche Gesinnung symbolisiert diese Flagge?
  • Was ist die Aufgabe von Gewerkschaften? Wie beurteilt ihr den Stellenwert von Schweizer Gewerkschaften im Vergleich mit ausländischen Personalverbänden?
  • Chaplin setzt eindrucksvoll in Szene, wie der Takt der Maschine die Konzentrations-, Reaktions- und Adaptationsfähigkeiten der Menschen bestimmt. Sucht nach weiteren Beispielen im letzten Jahrhundert, wie Veränderungen in der Arbeitsweise neue Anforderungen an die Mitarbeitenden bewirkten.
Themenbereich Technologie:

Im Film kommt auch die Angst zum Ausdruck, dass uns der technologische Fortschritt die Arbeit wegnimmt.

  • Inwiefern wird die Informations- und Kommunikationstechnologie uns die Arbeit in Zukunft vereinfachen und welche Arbeiten wird sie uns ganz abnehmen?
  • Welche Chancen und Gefahren birgt diese Entwicklung für den Standort Schweiz und für euch persönlich?
  • Was unternehmet ihr, um nicht von den Folgen dieser Entwicklung betroffen zu sein?

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Am  Freitag haben wir den Nationalpark mit Herr Martin besucht. Im Park konnten wir recht viele Tiere beobachten. Davon waren die meisten Hirsche, welche Gruppen von ca. 5-6 Tiere bildeten. Vereinzelt waren sie auch alleine unterwegs. Neben den Hirschen konnten wir Steinböcke, Raben und Rehe beobachten. Ausserdem haben wir einen toten Hirsch gefunden, der gerade von ein paar Raben angeknabbert wurde. Insgesamt verbrachten wir einen schönen Tag im Nationalpark. Schade war nur, dass es sehr kalt war und das Wetter nicht so mitgespielt hat.

Heute Morgen, dem 6. Oktober 2011, standen Federico, Micha, Robin und ich um 7 Uhr auf. Nach der täglichen Dusche ging es runter zum Frühstück, wo es genügend Auswahl gab: Ob Cornflakes, Brot mit Konfitüre oder Butter, einem Orangensaft oder Tee. Nach jenem Frühstück ging es wieder hoch ins Zimmer, die Zähne geputzt und die Sachen gepackt. Die Wäsche mussten wir runterbringen (was denn sonst in einer Jugendherberge) und den netten Leuten dort Adieu sagen. Es ging schliesslich für zwei Tage und eine Nacht  nach Winterthur. Wir nahmen unser Gepäck und gingen also durch Baden hindurch zum Bahnhof. Dort nahmen wir die zweistöckige S-Bahn, die über das Limmattal nach Zürich und dann nach Winterthur fuhr. Die Reise dauerte 45 Minuten.

In Winterthur angekommen, ging es mit dem ganzen Gepäck zum Gepäckdepot. Dort nahm uns ein freundlicher Mitarbeiter die Rollkoffer und Mammut-Seile ab und befreite uns von dieser Last. Dann ging es zum Veloverleih. Mit den Velos, die uns das Personal übergaben, fuhren wir in den Stadtpark, wo wir unsere Aufträge erhielten und in Dreiergruppen aufteilten. Zu meiner Gruppe gehörten Robin und Milena. Wir fuhren los.

Vom Park ging es sogleich wieder zum Bahnhof zurück. Dort wussten wir – mit etwas Hilfe eines SBB-Angestellten – wo wir durch mussten. Dachten wir auf jeden Fall, zumindest bis wir einen Passanten erneut nach dem Weg fragen mussten. Schliesslich fanden wir den besagten Posten Nr. 20, es war übrigens ein Lok-Depot. Nachdem wir dann ein paar Angestellte des Depots kennengelernt hatten, fanden wir auch die Informationstafel. Wir schossen das benötigte Foto und zogen weiter. Wenige Minuten später fanden wir, nach einer weiteren Passantenbefragung, auch den Posten 19. Da fanden wir heraus, dass es sich um die Haldengut Brauerei handelt. Wir irrten wieder eine Weile herum und fanden dann das Informationsschild und schossen das Foto.

Am Bahnhof traffen wir wieder mit einer zweiten Gruppe zusammen. Wir fuhren nun zu Posten 18, der sich als Kläranlage herausstellte.

In der Nagelfabriksahen wir Maschinen aus dem 19. Jahrhundert, die bis heute produktiv genutzt werden. Herr Mörgeli erklärte uns, wie Nägel hergestellt werden und wie die Maschinen bedient werden. Bald gingen wir auch wieder.

Das Abendessen nahmen wir in einer Pizzeria ein. Nach langem Reden ging es dann schliesslich Hause.

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Nach einer kurzen Nacht im Stroh (Familie Bezzola in Zernez) sind wir mit dem Postbus zum Kraftwerk Ova Spin zwischen Zernez und Ofenpass gefahren. Von der Haltestelle mussten wir tief in die Schlucht hinunter laufen.

Die Engadiner Kraftwerke AG hat Ova Spin 1970 in Betrieb genommen. U.a. fliesst Wasser vom Inn durch Stollen in das untere Becken. Der Stollen führt Wasser, das bei  S-chanf und im Vall Varusch gefasst wurde. Man darf nicht mehr als 45`000 l/s aus dem Inn entnehmen, weil es sonst zu wenig Wasser übrig hat. Am Anfang standen wir auf einer Staumauer mit einer Art Rutschbahn, wo das Wassser bei Hochwaser drüber fliessen kann.

Ein Teil der weit verzweigten Anlage ist ein Pumpspeicherkraftwerk (2 Francisturbinen mit Generator/Motor, Nettoenergiegewinn 32 Mio kWh/a).  Der Stausee in Livigno stellt das Oberbecken dar (164 mio. m3). Der grösste Teil des Stausees liegt in italienischem Territorium. Von Ova Spin aus fliesst das Wasser weiter durch Stollen innabwärts zu weiteren Kraftwerken (Pradella, Martina). Die Stollen sind glatt mit Beton ausgelegt, damit es keine Strömungsprobleme gibt (wenig Wärmeentwicklung durch Reibung und somit weniger Energieverlust, also höherer Wirkungsgrad). Turbinen laufen ca. 10 bis 12 Jahre, dann sind sie abgenutzt (Risse und Ecken vom Wasser, Sand, Steinchen) => weniger Stromproduktion wegen geringerem Wirkungsgrad. Wir sind ca. 100m tief in der Staumauer herum gelaufen. Ab und zu gibt es einen Kontrollrundgang, aber nicht jeden Tag ist jemand da, da alles per Computer von Pradella bei Scuol gesteuert und überwacht wird. Alle 5-6 Jahre gibt es eine Kontrolle, ob noch alles sicher ist. Die Staumauer kann schwingen (2-3mm). An der Staumauer hat es an mehreren Stellen ein Lot, mit dem Schwingungen gemessen werden. Ausserdem wird kontrolliert, ob sich zwischen den Betonblöcken die Fugenweite verändert.

Es ist Mittwochmorgen und die 4 HMS begibt sich um 7:30 Uhr zum Frühstück.

Es stehen uns verschiedene Müsliarten, Brot, Käse, Jogurt, und verschiedene Getränke zur  Verfügung. Um 8:15 Uhr beginnt die Einführung zum Thema Industrialisierung. Wir besprechen wie der Tag ablaufen soll. Eigentlich sollten wir denn Gemeinschaftsraum haben, aber weil dieser erst ab 9:00 Uhr frei war, mussten wir die erste Dreiviertelstunde draussen an der kalten Luft arbeiten. Da fiel auf, das uns noch Stabilo fehlten. Lavinia und Arianna liefen schnell in Manor hinauf  und kauften welche. In der Zwischenzeit fingen wir (alle anderen) an. Die Aufgabe lautete in der Gruppe die Führung von Mammut, welche am Dienstag stattfand, auf einem Blatt Papier auf zuzeichen und was es als sonst noch braucht, bis so eine Firma läuft.

Während der 10:00 Uhr Pause stellten wir drei Gruppen zusammen welche die drei verschiedenen Themen Wirtschaft, Technologie sowie  Politik & Soziales bearbeiteten. Wir schrieben eine Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse während der Industrialisierung.

Um 11:00 Uhr sind Micha, Robin und Nicolà los Holz zu kaufen um ein Feuer  vorzubereiten.

Der Rest der Gruppe brach, dann gegen 11:30 Uhr zum Feuerplatz auf. Die Lunch-Gruppe hat Grill Sachen organisiert und nimmt diese mit auf den Weg. Um zur Brätelstelle zu gelangen, liefen wir durch der Wald und den Teufel Keller. Auf dem Veloweg – der sehr schmal war – hatte es Mücken, welche die Jungs aus der Gruppe stachen. Die Mädchen hatten Glück und wurden verschont.

Die Mädchen haben die Würste und den Grill im Griff. Das Essen wird mit Chips noch besser und die Stimmung ist gut. Nach einer guten Stunde müssen wir den Grillplatz verlassen und zum Baregg -Center zu laufen. Das Nachmittagsprogram bestehet aus Badminton spielen und Gelato essen. Das Badminton spielen ist eine gute Idee gewesen die Klasse hatte viel Spass dabei. Einen Dank an Robin und Nicolà für das Organisieren. Nachdem Spobrt sollte uns der Bus Nachhause bringen, leider verpassten wie den ersten. Und musst auf einen zweiten warten.

Doch die Probleme beginnen doch erst jetzt. Denn für 10 Minuten muss man ein Ticket lösen und das erweist sich als schwieriger als gedacht. Für das Abendprogramm entscheiden wir uns ins Kino zu gehen und, den Film “Männerherzen” zu schauen. Die Billete für den Film sind schnell gekauft. Wir endscheiden ein  Gelato uns zu kaufen welches vorzüglich ist und für die 3 Franken bekommen wir eine  riesige Kugel davon.  Zurück in der Jugendherberge gibt es Abendessen  und dann geht es los in den Film. Das Kino befindet sich in einem Idustriegebäude, was zu unserem Thema gut passte. Der Film ist lustig gewesen und wir freuen und alle auf den nächsten Tag.

Der Auftrag war es 400 Wörter zu schreiben Federico und Carmen haben 450 Wörter geschrieben. Super.

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Mit dem Zug machten wir uns dann auf den Weg nach Zuoz, um eine Biogasanlage zu besichtigen. Hier werden Jährlich ca. 3000t Biomasse zu Strom verarbeitet. In der Hochsaison kommen 4.5t vom Mixer in die Weiterverarbeitung. Es ist sehr wichtig dass die Masse immer in Bewegung ist, damit sich kein Deckel bilden kann, der die Mikroben ersticken könnte. Feste Stoffe werden klein gehäckselt und in den Brei gegeben. Die Sachen die in den Brei gegeben werden kommen nach 62 Tagen wieder heraus.

Die Mikroben sind eine spezielle Zucht, sie sind kleine Arbeiter. Wichtig ist, dass sie immer warm haben und ausgewogen ernährt werden. Bei zum Beispiel einem Eiweissüberschuss können die Mikroben absterben. Die perfekte Mischung ist entscheidend für die Menge des Endprodukts. Falls der Motor kaputt gehen würde, hat man etwa 5 Tage Zeit, um die Maschine wider zum Laufen zu bringen, bevor die Mikroben an Unterkühlung sterben. Deshalb ist es Wichtig, die Maschine kontrollieren zu können. Sie ist mit dem Internet verbunden, so dass allfällige Probleme schnell erkannt und behoben werden können.

Nach der Verarbeitung im Tank ist das Gas zu warm und zu feucht für die sofortige Weiterverarbeitung. Deshalb wird es in langen Rohren abgekühlt und endfeuchtet. Das Gas ist nun bereit für den Motor, jedoch ist es hoch entzündlich. Das Endprodukt ist ein Geruchsloses Gas. Die Kuh ist der Hauptgrund für das Funktionieren dieser Vorgänge, da sie sehr viele dieser Mikroben besitzt.

Nach einer Wartezeit von ca. einer halben Stunde fuhren wir mit dem Zug nach Zernez, wo wir auf einem Bauernhof im Stroh übernachten wollten. Den Abend liessen wir ausklingen, indem wir den 16. Geburtstag von Flavia feierten.